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Eberschütz

Eberschütz


D
as Dorf Eberschütz wird im Jahr 1047 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und konnte 1997 sein 950-jähriges Bestehen feiern. Die in ländlicher Idylle im Diemeltal gelegene Gemeinde hat 650 Einwohner und ist ca. 9 km nordwestlich von Hofgeismar und 35 km von Kassel entfernt. Die Katasterfläche beträgt 715 ha, davon 39 ha Wald.
In Eberschütz hat sich im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte ein Wandel vollzogen, wie in allen umliegenden Ortschaften auch. Lag früher der Haupterwerbszweig in der Landwirtschaft, im Handwerk und insbesondere in der Leineweberei, so stehen dem heute nur noch zwei landwirtschaftliche Großbetriebe gegenüber. Die übrigen landwirtschaftlichen Flächen werden nebenerwerblich bewirtschaftet. Viele Einwohner haben ihren Arbeitsplatz in Hofgeismar oder Kassel. Eine moderne Windparkanlage auf der Höhe zwischen Eberschütz und Muddenhagen erzeugt alternative Energie. Oberhalb des Ortsrandes erschließt sich ein großes Neubaugebiet.
Weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind die Eberschützer Klippen. Die Besonderheit dieses über dem Dorf ragenden Waldstückchens führt auf eine Sage zurück, als die hier lebende Bevölkerung noch heidnisch war. Hier versammeln sich alljährlich am Himmelfahrtstag die Eberschützer Bürger und viele Einwohner aus den umliegenden Ortschaften, um einen Gottesdienst zu feiern.
Die Diemel als Naturbad am Ortsausgang Richtung Lamerden verschafft bei hochsommerlichen Temperaturen Abkühlung.

(http://www.heimatverein-eberschuetz.de/geschichte)








































































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